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15.10.2026

Berufsunfähigkeitsversicherung für Ärzte warum sie unverzichtbar ist

Ärzte lächeln in Kamera

Inhaltsverzeichnis

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Ärzte zahlt dir eine monatliche Rente, wenn du deinen ärztlichen Beruf aus gesundheitlichen Gründen voraussichtlich mindestens sechs Monate lang zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben kannst. Das Versorgungswerk zahlt dagegen meist erst, wenn du jede ärztliche Tätigkeit aufgibst. Genau diese Lücke schließt die private BU, und als Mediziner bekommst du sie in der Regel zu vergleichsweise günstigen Beiträgen.

Als Arzt trägst du jeden Tag eine enorme Verantwortung für deine Patienten, dein Team und nicht zuletzt für dich selbst. Aber was passiert, wenn du plötzlich nicht mehr arbeiten kannst? Ob durch einen Unfall, eine chronische Erkrankung oder psychische Belastung, die Gefahr, berufsunfähig zu werden, betrifft auch Mediziner. Und genau deshalb ist die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) für Ärzte kein Nice-to-have, sondern eine existenzielle Absicherung.

Was gilt bei Ärzten als Berufsunfähigkeit?

Berufsunfähig im Sinne einer privaten BU bist du, wenn du deinen zuletzt ausgeübten Beruf so, wie er ohne gesundheitliche Einschränkung ausgestaltet war, voraussichtlich mindestens sechs Monate zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben kannst. Entscheidend ist deine konkrete Tätigkeit als Chirurg, Hausarzt oder Anästhesist und nicht der Arztberuf im Allgemeinen.

Für Ärzte ist das ein wichtiger Punkt. Eine Internistin mit eigener Praxis hat einen völlig anderen Arbeitsalltag als ein Unfallchirurg im Schichtdienst. Im Leistungsfall schaut sich der Versicherer genau diesen Alltag an. Wie viele Stunden stehst du im OP? Wie viel Zeit geht für Sprechstunde, Dokumentation oder Praxisorganisation drauf? Je genauer sich deine Tätigkeit beschreiben lässt, desto klarer lässt sich später beurteilen, ob du berufsunfähig bist.

Mit der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente hat das wenig zu tun. Dort zählt nur, ob du überhaupt noch irgendeine Arbeit ausüben kannst. Voll erwerbsgemindert ist, wer weniger als drei Stunden täglich arbeiten kann, teilweise erwerbsgemindert, wer weniger als sechs Stunden schafft. Dein bisheriger Beruf spielt dabei keine Rolle.

Warum ist die Berufsunfähigkeits­versicherung für Ärzte besonders wichtig?

Dein Einkommen hängt fast vollständig an deiner Arbeitskraft, und die Pflichtversorgung über das Versorgungswerk zahlt nur unter sehr engen Bedingungen. Gleichzeitig laufen Kosten für Praxis, Kredite, private Krankenversicherung und Familie weiter. Ohne private BU kann ein gesundheitlicher Ausfall deshalb schnell zu einer ernsten finanziellen Notlage werden.

Gerade im medizinischen Bereich ist der Verlust der Arbeitskraft existenzbedrohend. Denn:

  • Du hast überdurchschnittlich hohe Einkünfte, aber auch hohe laufende Kosten (z. B. Praxis, Versicherungen, Fortbildungen).
  • Die meisten Ärzte sind nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung, sondern Mitglied in einem Versorgungswerk. Dieses bietet zwar gewisse Leistungen im Fall von Berufsunfähigkeit, allerdings nur unter sehr hohen Hürden.
  • Auch angestellte Ärzte sind in aller Regel zugunsten des Versorgungswerks von der gesetzlichen Rentenversicherung befreit. Einen Anspruch auf gesetzliche Erwerbsminderungsrente haben sie damit meist gar nicht, und selbst wenn, würde er bei Weitem nicht reichen.

Dass das Risiko real ist, zeigen die Zahlen der Ratingagentur Morgen & Morgen, die der Versichererverband GDV im Mai 2025 veröffentlicht hat. Rund 36 Prozent aller BU-Fälle gehen auf psychische Erkrankungen zurück. Es folgen Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparats mit knapp 18 Prozent und Krebs mit rund 17 Prozent. Unfälle machen nur etwa 7 Prozent aus. Schichtdienste, Zeitdruck und die emotionale Belastung im Klinikalltag machen gerade psychische Erkrankungen auch für Ärzte zu einem Risiko, das man nicht unterschätzen sollte.

Eine solide Berufsunfähigkeitsversicherung schließt diese Lücke und sorgt dafür, dass du auch bei gesundheitlichen Einschränkungen finanziell unabhängig bleibst.

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Die meisten Menschen denken erst an eine Berufsunfähigkeitsversicherung, wenn es schon zu spät ist. Sichere Deine Arbeitskraft – jetzt und nicht erst im Ernstfall.

Warum reicht das Versorgungswerk bei Berufsunfähigkeit nicht aus?

Das ärztliche Versorgungswerk zahlt eine Berufsunfähigkeitsrente in der Regel nur, wenn du deine gesamte ärztliche Tätigkeit einstellst. Wer noch als Gutachter, in der Verwaltung oder in Teilzeit ärztlich arbeiten könnte, bekommt meist nichts. Eine teilweise Berufsunfähigkeit, etwa weil du nicht mehr operieren kannst, ist über das Versorgungswerk damit praktisch nicht abgesichert.

Viele Ärzte verlassen sich auf ihr berufsständisches Versorgungswerk. Doch hier ist Vorsicht geboten. Die Satzungen setzen typischerweise voraus, dass du deinen Beruf gar nicht mehr ausüben kannst und deine ärztliche Tätigkeit vollständig aufgibst. Die Ärztekammer des Saarlandes spricht etwa ausdrücklich von der Einstellung der gesamten ärztlichen Tätigkeit. Nimmst du sie wieder auf, entfällt der Anspruch sofort. Die Approbation musst du dafür in der Regel nicht zurückgeben. Die Details unterscheiden sich je nach Kammerbezirk, ein Blick in die Satzung deines Versorgungswerks lohnt sich also.

Die Definition der Berufsunfähigkeit ist dort wesentlich strenger als in einer privaten BU. Das bedeutet konkret:

Wenn du als Chirurg z. B. aufgrund eines Tremors (Zittern der Hand) nicht mehr operieren kannst, aber theoretisch noch als Gutachter tätig sein könntest, wird das Versorgungswerk häufig keine Leistung zahlen.

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung hingegen prüft, ob du deinen zuletzt ausgeübten Beruf in der konkreten Ausgestaltung noch ausüben kannst. Ein riesiger Unterschied!

VersorgungswerkPrivate BU
Wann wird gezahlt?meist erst bei Einstellung der gesamten ärztlichen Tätigkeitab 50 Prozent Berufsunfähigkeit im zuletzt ausgeübten Beruf
Teilweise Berufsunfähigkeit (z. B. nur keine OPs mehr)in der Regel keine LeistungLeistung, wenn die 50-Prozent-Grenze erreicht ist
Ärztlich weiterarbeitenAnspruch entfälltje nach Vertrag möglich, ohne dass die Rente automatisch wegfällt
Gesundheitsprüfungkeineja, beim Abschluss
Rentenhöheabhängig von Satzung und eingezahlten Beiträgenfrei vereinbar im Rahmen deines Einkommens

Sinnvoll ist deshalb die Kombination aus beidem. Das Versorgungswerk bildet die Grundsicherung, die private BU schützt deine konkrete Tätigkeit und dein Einkommen.

Worauf sollten Ärzte bei der Berufsunfähigkeits­versicherung achten?

Für Ärzte zählen vor allem der Verzicht auf die abstrakte Verweisung, eine Infektionsklausel, faire Regeln zur Umorganisation der Praxis und flexible Nachversicherungsoptionen. Dazu kommt die Berufsgruppeneinstufung, denn sie bestimmt maßgeblich deinen Beitrag. Viele Versicherer stufen Ärzte hier besonders günstig ein.

Ärzte haben in der BU-Versicherung einige Besonderheiten und auch Vorteile:

  • Bessere Berufsgruppeneinstufung: Viele Versicherer stufen Ärzte aufgrund ihrer Qualifikation und stabilen Berufsverhältnisse in besonders günstige Risikogruppen ein. Das senkt die Beiträge. Gib deine Fachrichtung und deinen Anteil an operativer Tätigkeit beim Antrag deshalb genau an.
  • Verzicht auf abstrakte Verweisung: Gute Tarife verzichten auf die sogenannte abstrakte Verweisung. Du wirst also nicht auf einen anderen Beruf verwiesen, den du theoretisch noch ausüben könntest.
  • Teilzeitregelung & Umorganisation: Für Praxisinhaber ist besonders wichtig, dass der Versicherer nur in engen Grenzen prüfen darf, ob und wie du deine Praxis umorganisieren könntest.
  • Infektionsklausel: Untersagt dir das Gesundheitsamt nach dem Infektionsschutzgesetz die Ausübung deines Berufs, weil du Träger eines Erregers bist, gilt das mit dieser Klausel als Berufsunfähigkeit. Ohne Klausel könnte der Versicherer argumentieren, dass du gesundheitlich gar nicht eingeschränkt bist. Achte darauf, ab welcher Dauer des Tätigkeitsverbots die Klausel greift.
  • Leistungsdynamik & Nachversicherung: Achte auf flexible Nachversicherungsoptionen (z. B. bei Facharztanerkennung, Praxisgründung, Heirat oder Gehaltssprung) und auf eine Dynamik in der Leistungsphase.
  • Laufzeit: Die Versicherung sollte möglichst bis 67 laufen. Endet sie früher, entsteht eine Lücke, bis die Altersrente aus dem Versorgungswerk beginnt.
  • Leistung bei Krankschreibung: Viele Tarife zahlen schon, wenn du sechs Monate ununterbrochen arbeitsunfähig bist, auch bevor die Berufsunfähigkeit abschließend geprüft ist. Das überbrückt die oft lange Leistungsprüfung.

Wann sollten Ärzte eine Berufsunfähigkeits­versicherung abschließen?

So früh wie möglich, am besten schon im Medizinstudium oder spätestens zu Beginn der Assistenzarztzeit. Je jünger und gesünder du bist, desto niedriger ist der Beitrag und desto glatter läuft die Gesundheitsprüfung. Über Nachversicherungsoptionen kannst du die Rente später an Facharztgehalt oder Niederlassung anpassen, ohne neue Gesundheitsfragen.

Der Grund ist simpel. Jede Diagnose, die in den Jahren vor dem Antrag dazukommt, kann zu Zuschlägen oder Ausschlüssen führen. Rückenprobleme nach den ersten Nachtdiensten oder eine psychotherapeutische Behandlung während der Facharztausbildung sind keine Seltenheit. Wer vorher abgeschlossen hat, ist auf der sicheren Seite. Wie das schon während des Studiums klappt, liest du in unserem Beitrag zur Berufsunfähigkeitsversicherung für Medizinstudenten.

Wie viel BU-Rente ist für Ärzte sinnvoll?

Die empfohlene BU-Rente liegt in der Regel bei 60–70 % deines Nettoeinkommens. Wenn du also 6.000 Euro netto verdienst, solltest du etwa 3.600 bis 4.200 Euro monatliche BU-Rente absichern. Entscheidend ist aber, was du im Ernstfall wirklich zum Leben brauchst.

Wichtig: Denk auch an Beiträge für die private Krankenversicherung, Altersvorsorge und sonstige Fixkosten. Je höher deine Lebenshaltungskosten, desto wichtiger eine realistische Absicherungshöhe.

So ermittelst du deinen Bedarf:

  1. Nimm dein aktuelles Nettoeinkommen als Ausgangspunkt.
  2. Liste deine festen Kosten auf, also Miete oder Kredit, Praxisdarlehen, Krankenversicherung, Altersvorsorge und Unterhalt.
  3. Rechne die Leistung aus dem Versorgungswerk nicht fest ein. Sie fließt nur, wenn du gar nicht mehr ärztlich arbeitest.
  4. Plane die Rente lieber etwas höher und vereinbare eine Nachversicherungsoption, damit du bei steigendem Einkommen nachlegen kannst.

Versicherer begrenzen die maximale BU-Rente im Verhältnis zu deinem Einkommen. Gerade in der Assistenzarztzeit ist die mögliche Rente deshalb oft niedriger, als du sie als Facharzt brauchen wirst. [QUELLE PRÜFEN]

Wie läuft die Gesundheitsprüfung bei Ärzten ab?

Wie bei jeder Berufsunfähigkeitsversicherung ist auch für Ärzte die Gesundheitsprüfung ein kritischer Punkt. Der Versicherer will wissen:

  • Welche Erkrankungen hattest du in den letzten 5–10 Jahren?
  • Gab es psychische Beschwerden oder Behandlungen?
  • Bestehen chronische Erkrankungen?

Diese Fragen musst du vollständig und wahrheitsgemäß beantworten. Verschweigst du etwas, kann der Versicherer später vom Vertrag zurücktreten oder ihn anfechten, und das genau dann, wenn du die Leistung brauchst. Gerade Ärzte sollten genau prüfen, ob auch Behandlungen durch Kolleginnen und Kollegen oder informelle Konsultationen unter die Fragen fallen. Fordere im Zweifel deine Patientenakten an, bevor du den Antrag ausfüllst.

Unser Tipp: Nutze eine anonyme Risikovoranfrage.

Wir übernehmen diese Anfrage für dich und holen bei mehreren Versicherern Einschätzungen ein, ohne dass dein Name oder persönliche Daten genannt werden. So erfährst du, ob Zuschläge oder Ausschlüsse drohen, bevor du dich offiziell bewirbst.

Beispiele aus der Praxis

Fall 1: Der Unfallchirurg Dr. M., 38 Jahre, erleidet bei einem Freizeitunfall eine Nervenverletzung in der Hand. Feine chirurgische Eingriffe sind nicht mehr möglich. Das Versorgungswerk zahlt nicht. Die private Berufsunfähigkeitsversicherung springt ein und übernimmt die volle Rente von 4.000 € monatlich.

Fall 2: Die junge Assistenzärztin Frau S., 29 Jahre, erkrankt während der Facharztausbildung an einer Depression. Nach mehreren Monaten Behandlung kann sie nicht in den Beruf zurückkehren. Ihre BU zahlt nach 6 Monaten rückwirkend die vereinbarte Leistung von 2.500 € monatlich.

Was kostet eine Berufsunfähigkeits­versicherung für Ärzte?

Die Beiträge hängen vor allem von Alter, Gesundheitszustand, Fachrichtung und Rentenhöhe ab. Als grobe Orientierung zahlt ein junger Assistenzarzt für 2.000 Euro BU-Rente ab etwa 50 bis 100 Euro im Monat, ein Praxisinhaber mit 45 Jahren für 4.000 Euro Rente eher 150 bis 250 Euro. Ein individuelles Angebot kann deutlich davon abweichen.

Grobe Richtwerte:

BeispielBU-Rente monatlichBeitrag monatlich ab
Assistenzarzt, 28 Jahre2.000 €50–100 €
Facharzt, 35 Jahre3.000 €90–150 €
Praxisinhaber, 45 Jahre4.000 €150–250 €

Viele Versicherer unterscheiden zwischen Brutto- und Zahlbeitrag. Den niedrigeren Zahlbeitrag zahlst du, solange die Überschüsse des Versicherers ausreichen. Er ist aber nicht garantiert und kann steigen, höchstens bis zum Bruttobeitrag. Vergleiche Angebote deshalb immer auch anhand des Bruttobeitrags.

Je früher du abschließt, desto günstiger die Beiträge und desto besser deine Chancen auf Annahme ohne Einschränkungen.

Kann ich die BU-Beiträge als Arzt steuerlich absetzen?

Ja, Beiträge zu einer eigenständigen BU zählen zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen. Der Höchstbetrag liegt bei 1.900 Euro für Angestellte und 2.800 Euro für Selbstständige pro Jahr und wird bei den meisten Ärzten schon durch die Kranken- und Pflegeversicherung ausgeschöpft. Im Leistungsfall versteuerst du die BU-Rente nur mit dem Ertragsanteil.

Wie hoch dieser Ertragsanteil ist, hängt davon ab, wie lange die Rente voraussichtlich läuft. Je kürzer die Restlaufzeit, desto kleiner der steuerpflichtige Anteil. Für deine konkrete Situation sprichst du am besten mit deiner Steuerberatung.

Wie beantragst du die BU-Leistung als Arzt?

Den Antrag stellst du direkt beim Versicherer, sobald absehbar ist, dass du deinen Beruf länger als sechs Monate nicht oder nur eingeschränkt ausüben kannst. Wichtig sind ärztliche Befunde und eine genaue Beschreibung deines Arbeitsalltags vor der Erkrankung. Daran misst der Versicherer, ob die 50-Prozent-Grenze erreicht ist.

  1. Informiere den Versicherer frühzeitig. Viele Tarife leisten auch rückwirkend, verlass dich aber nicht darauf.
  2. Sammle Befunde, Arztberichte und Krankschreibungen.
  3. Beschreibe deine Tätigkeit konkret, etwa mit einem typischen Wochenplan, OP-Zeiten, Sprechstunden und Verwaltungsaufgaben.
  4. Der Versicherer prüft den Antrag und holt oft weitere Gutachten ein. Das kann mehrere Monate dauern.
  5. Am Ende steht ein Anerkenntnis oder eine Ablehnung. Gegen eine Ablehnung kannst du vorgehen, am besten mit fachlicher Unterstützung.

Willst du zusätzlich die Rente des Versorgungswerks beantragen, gelten dort eigene Regeln. In der Regel musst du dafür deine ärztliche Tätigkeit vollständig einstellen.

Brauchen niedergelassene Ärzte zusätzlich eine Praxisausfall­versicherung?

Für Praxisinhaber ist sie eine sinnvolle Ergänzung. Die BU ersetzt dein privates Einkommen, wenn du dauerhaft nicht mehr arbeiten kannst. Eine Praxisausfallversicherung deckt dagegen die laufenden Praxiskosten wie Miete, Gehälter und Leasingraten, wenn du vorübergehend ausfällst. Beide Verträge greifen also in unterschiedlichen Situationen und ersetzen sich nicht.

Gerade in den ersten Monaten einer Erkrankung, in denen die BU noch prüft, hält die Praxisausfallversicherung den Betrieb am Laufen.

Ist eine Berufsunfähigkeits­versicherung für Ärzte sinnvoll?

Ja. Als Arzt solltest du deine Arbeitskraft unbedingt absichern, denn sie ist die Grundlage deiner wirtschaftlichen Existenz. Das Versorgungswerk zahlt nur, wenn du gar nicht mehr ärztlich tätig bist, und lässt damit genau die Fälle offen, die in der Praxis am häufigsten vorkommen.

Die private Berufsunfähigkeitsversicherung bietet dir als Mediziner bei der Frage, wann geleistet wird, deutlich günstigere Bedingungen als das Versorgungswerk und lässt sich flexibel an deine Laufbahn anpassen.

Mit der richtigen Beratung findest du einen Tarif, der zu dir, deiner Lebenssituation und deinem beruflichen Risiko passt.

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Häufige Fragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung für Ärzte

Ja, aber nur unter strengen Voraussetzungen. Die meisten ärztlichen Versorgungswerke zahlen eine Berufsunfähigkeitsrente erst, wenn du deinen Beruf gar nicht mehr ausüben kannst und deine gesamte ärztliche Tätigkeit einstellst. Kannst du zum Beispiel nicht mehr operieren, aber noch als Gutachter arbeiten, gibt es in der Regel kein Geld. Die genauen Regeln stehen in der Satzung deines Versorgungswerks.

Nein. Die private Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt die vereinbarte Rente unabhängig davon, ob du zusätzlich Leistungen aus dem Versorgungswerk bekommst. Beide Ansprüche bestehen nebeneinander. Bei Vertragsabschluss achten Versicherer allerdings darauf, dass die gesamte Absicherung in einem angemessenen Verhältnis zu deinem Einkommen steht.

Die Infektionsklausel sorgt dafür, dass die BU auch dann zahlt, wenn dir das Gesundheitsamt die Ausübung deines Berufs nach dem Infektionsschutzgesetz untersagt. Das kann passieren, wenn du Träger eines ansteckenden Erregers bist, ohne selbst krank zu sein. Für Ärzte mit Patientenkontakt ist diese Klausel besonders wichtig, gerade in operativen Fächern.

Ja, im Grundsatz schon. Auch Zahnärzte und Tierärzte sind meist Pflichtmitglied in einem berufsständischen Versorgungswerk mit vergleichbar strengen Regeln zur Berufsunfähigkeit. Eine private BU ist für sie deshalb genauso wichtig. Unterschiede gibt es bei der Berufsgruppeneinstufung und bei typischen Risiken, etwa Belastungen von Rücken und Händen.

Bei vielen modernen Tarifen musst du einen Berufs- oder Fachrichtungswechsel nach Vertragsabschluss nicht melden, und dein Beitrag bleibt gleich. Im Leistungsfall zählt dann die Tätigkeit, die du zuletzt ausgeübt hast. Prüfe vor dem Abschluss, ob dein Tarif diesen Verzicht auf die Anzeigepflicht enthält.

Idealerweise bis zum 67. Lebensjahr. Dann schließt die BU nahtlos an den Beginn der Altersrente an. Kürzere Laufzeiten senken zwar den Beitrag, lassen aber gerade in den Jahren eine Lücke, in denen das Risiko einer Berufsunfähigkeit am höchsten ist. Prüfe, ab welchem Alter dein Versorgungswerk die reguläre Altersrente zahlt.

Das sagen unsere Kunden:

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Ich durfte im Rahmen eines Schülerpraktikums bei Jan und Dave zwei Wochen lang reinschnuppern und habe so tolle Erfahrungen machen dürfen. Von über die Schulter gucken, über selber am Computer arbeiten, bis zu einem Ausflug nach HH zu einer Infoveranstaltung. Meine ganze Familie ist bereits bei primego Kunde und mein Termin steht auch schon kurz nach meinem 18. Geburtstag. Jan und Dave wissen wovon sie reden, haben Spaß an dem was sie tun und sind sowohl in Kundengesprächen, als auch als Privatpersonen sympathisch und transparent. Auch für junge Leute, welche noch nicht viele Berührungen mit der Finanzwelt hatten, erklären die beiden ihre Fachgebiete ohne „Fachchinesisch“. ;)

07.05.2026
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Jan Prause nimmt sich sehr viel Zeit für meine individuelle Beratung, bespricht die für mich wichtigen Themen sehr ausführlich und hat - aus meiner Sicht - einen scheinbar unendlich großen Wissensschatz über Finanzen, Vermögen, Versicherungen und Absicherung. Jan hat dabei eine sympathische und freundliche Ausstrahlung und einen klaren Kopf. Er arbeitet fokussiert an allen Themen, sodass für mich nie Fragen offen bleiben. Ich bin seit 2008 bei ihm in Betreuung und habe damals sehr wichtige Verträge (Rente, BU) auf sein Anraten abgeschlossen, über die ich heute sehr froh bin! Ich fühle mich hier bestens betreut und danke herzlich!

06.05.2026
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Eine fühle mich bei der primego GmbH & Co. KG ganzheitliche und ehrlich beraten. Ich kann als langjähriger Kunde absolut nichts negatives erzählen.

22.10.2025
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Egal ob Geld anlegen, Versicherungen oder der Schritt zur Privaten Krankenversicherung hier werde ich immer gut beraten. Das Team ist einfach super. Sie begleiten einen vom ersten Schritt, erst wenn jede Frage, jede Unklarheiten beseitigt ist, sind auch sie zufrieden. Kompetenz, Freundlichkeit und Kundenservice steht hier an obersten Stelle.

29.04.2025
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Auf Empfehlung guter Freunde sind wir auf Jan und Dave aufmerksam geworden und sind begeistert von der Art und Kompetenz der beiden. Wir schätzen sehr ihre ehrliche und zielorientierte Weise uns die beste Finanzplanung zu vermitteln. Selbst nach der x-ten Frage zum selben Thema sind sie stets freundlich und gewillt alles verständlich zu erklären, damit wir es verstehen. Richtig klasse, weiter so, ihr zwei!! Vielen lieben Dank!!

27.04.2025
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Über eine langjährige Freundin wurde uns Dave Scharmentke empfohlen und wir können nur Positives berichten. In den Gesprächen fühlen wir uns jederzeit über mögliche Vor- und Nachteile beraten - dabei wird jederzeit auf unsere persönlichen Wünsche und Umstände kompetent eingegangen. Wir können Dave und Primego auf jeden Fall weiterempfehlen.

07.01.2025
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Ich kenne die Firma schon seit über zehn Jahren und sie haben mich immer gut beraten und dabei auch meine persönlichen Wünsche und Umstände beachtet.

17.12.2024
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Sehr netter professioneller Kontakt. Man fühlt sich bei der Beratung niemals überrumpelt. Darum bin ich auch schon langjähriger Kunde.

10.12.2024
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Super nette Mitarbeiter, die sehr schnell sind die Anfragen zu beantworten. Ich fühle mich sehr gut aufgenommen und es entlastet mir selber sehr viel Organisation und Papierkram. Keiner drückt einem irgendwelche Versicherungen auf, ich fühle mich wirklich sehr persönlich angesprochen und sie geben gut Acht auf meine Bedürfnisse und gehen darauf ein um den besten Weg für mich zu finden. Auf jeden Fall weiter zu empfehlen an die jenigen die auch ein wenig Entlastung suchen und sowieso nicht ganz überblicken was für Versicherungen es gibt, und welche davon gut sind.

10.12.2024
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Ich kann euch die Beratung bei primego nur ans Herz legen. Freundlicher Empfang, schöne Büroräume und vor allem eine tolle Expertise. Jan Prause hat mir Schritt für Schritt alles rundum Altersvorsorge und Depoteröffnung mit viel Geduld erklärt und tolle Sparpläne ausgearbeitet. Ich fühle mich sehr gut aufgehoben! Vielen vielen Dank

19.11.2024
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Sehr kompetente Beratung mit lukrativem Ausgang!

05.11.2024
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Ich kenne die beiden durch meine Eltern und kann nur gutes berichten. Sie haben mir nicht nur mit aller Ruhe gezeigt wie ein Fond funktioniert oder warum es schon mit 18 wichtig ist in seine Rente ein zuzahlen sondern dies auch auf eine sehr wertschätzenden Art getan. Auch wenn ich kein großer Kunde bin der schon ein festes Einkommen hat haben sie sich trotzdem immer wider Zeit für mich genommen um mir zu helfen und mich zu beraten. Des Weiteren merkt man richtig wie viel Spaß die beiden an dem haben was sie tuen was einem ein sehr gutes Gefühl gibt. Ich vertraue den beiden zu 100% und fühle mich sehr sehr wohl als Kunde.

20.01.2024
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Schnelle Antwort super Preis rundum zufrieden. Einfach weiter zu empfehlen.

26.04.2023
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Super Beratung! Sehr gut digitalisiert.

17.04.2023
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Super nette, unkomplizierte und vor allem kompetente Beratung! Ich konnte/kann Jan immer alle meine Fragen stellen, sodass ich am Ende mit einem guten Gefühl nach Hause gehe. Und wenn ganz dringend etwas ansteht, ist er sehr flexibel zu erreichen!

05.04.2023
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total nettes Team, sehr kompetent nur zu empfehlen!

19.01.2023
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Ich habe mir gute Erfahrung bei Primega gemacht. Jan Prause berät mit ganz viel Geduld und Know How, erklärt und ist als Ansprechpartner immer erreichbar! Ich fühle mich dort immer sehr gut beraten.

21.12.2022
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Ich habe das Glück und persönliche Vergnügen Dave Scharmentke durch meine Frau kennengelernt zu haben. Als jemand, der aufgrund seines privaten Hintergrunds schwer Vertrauen aufbaut und sich Verträge gerne genau anschaut, muss man sich eingestehen, dass die Einzelheiten in Finanz- und Versicherungsverträgen kaum für Privatpersonen zu überschauen sind. Gerade für die private Absicherung und Altersvorsorge ist Vertrauen in das Gegenüber daher weit wichtiger, als das letzte Prozent Leistung. Bei Primego sind eine schnelle Reaktionszeit, Einfühlungsvermögen, persönliches Engagement und allgemeine Zuverlässigkeit Punkte, die abseits der vorhandenen Fachkompetenz den relevanten Unterschied machen. Ich kann Dave wärmstens als Berater empfehlen!

28.10.2022
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Super freundlich, super kompetent, super hilfreich, super flexibel, super hilfsbereit, daher immer wieder sehr gerne!!! :-)

03.08.2022
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Mit Jan Prause als Finanzberater habe ich bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Jede noch so banale Fragestellung kann er mir verständlich machen und passt sein Konzept meinen finanziellen Möglichkeiten und Bedürfnissen an. Besonders angenehm finde ich die transparente Arbeitsweise die bei ihm hoch im Kurs steht.

26.02.2022

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